Spatenstich in erster Kommune Oberbayerns der amplus AG:
05.05.2017

200 Megabit pro Sekunde per Glasfaser bis ins Haus in der Gemeinde Schönberg.


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Schönberg / Teisnach – Mai 2017: In der Gemeinde Schönberg (Lkr. Mühldorf am Inn) ist der Startschuss für die Tiefbauarbeiten gefallen: Der erste Bürgermeister Alfred Lantenhammer und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, setzten mit dem symbolischen Spatenstich ein Zeichen für die laufenden Erdarbeiten. Ab Herbst 2017 surfen über 200 Haushalte im Gemeindegebiet mittels einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building) im Highspeed Internet des Breitband-Carriers aus dem niederbayerischen Teisnach.

 

Glasfaser bis ins Haus im gesamten Gemeindegebiet

Die Gemeinde Schönberg bewies Weitblick mit der Entscheidung für den FTTB-Ausbau durch die amplus AG. Über 200 Haushalte verteilt über das gesamte Gemeindegebiet erhalten durch die Verlegung von 44 Kilometern Glasfaserkabel einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss gemäß dem Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung – und mit den damit möglichen 200 Megabit pro Sekunde die idealen Bandbreiten für moderne Internet-Services wie IPTV, Cloud-Applikationen und Streaming-Dienste. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus der Gemeinde Schönberg beträgt 1.331.182,00 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab – die amplus AG als Netzbetreiber trägt ebenfalls einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Die Gemeindebereiche Siedlung „Lerch“, Schönberg-Ort und das Baugebiet „Bondlfeld“ befinden sich außerhalb des vom Freistaat bezuschussten Ausbaugebietes. Bei ausreichendem Interesse der Anwohner in Kombination mit einer verhältnismäßig geringen Erschließungsgebühr für die Eigentümer prüfte die amplus AG den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau mit Glasfaser bis ins Haus – also ohne den Einsatz staatlicher Fördergelder. Im Rahmen der Planungsarbeiten erreichten die Mitarbeiter des Breitband-Carriers genügend Zusagen seitens der Gemeindebürger. So erschließt die amplus AG rund 80 weitere Adressen mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus ohne staatliche und kommunale Zuschüsse. Nach Fertigstellung des Breitbandausbaus genießt das Gemeindegebiet eine Vollversorgung mit FTTB.

 

amplus AG als erfahrener Partner in Sachen Infrastruktur und Glasfasertechnologie

Bayernweit realisiert die amplus AG derzeit über 1.300 FTTB-Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Privatgrundstücken über langjährige und spezialisierte Partner. Die notwendigen Erd- und Glasfaserarbeiten im Gemeindegebiet Schönberg führt die Baufirma Nibler aus München aus. Die Gemeinde Schönberg ist die erste Partnerkommune im Landkreis Mühldorf am Inn. Durch die Kooperation weitet der niederbayerische Internetanbieter sein Versorgungsgebiet neben Niederbayern und der Oberpfalz auf den dritten Regierungsbezirk Bayerns aus: Oberbayern. Als reiner FTTB-Ausbau nimmt die Gemeinde Schönberg in punkto nachhaltiger Breitbandausbau eine Vorreiterrolle für die gesamte Region ein.

2017-05-05_amplus_Grafik_Schoenberg_Uebersicht-Ortsteile-gefoerdertChristof Englmeier zur Bedeutung des Projekts für die amplus AG: „Gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinde setzen wir heute ein Zeichen für die laufenden Tiefbauarbeiten. Die Gemeinde Schönberg und allen voran Alfred Lantenhammer als Bürgermeister arbeiteten partnerschaftlich mit den Mitarbeitern der amplus AG an der flächendeckenden Erschließung des Gemeindegebiets mit Glasfaser bis ins Haus. Das Beispiel Schönberg zeigt sehr gut, dass nicht unbedingt ein Förderprogramm für den Breitbandausbau für alle Ortsteile in Betracht gezogen werden muss. Eine wirtschaftliche Erschließung mit Glasfaser bis ins Haus benötigt nicht immer den Einsatz von Steuermitteln – auch hier stehen wir für Nachhaltigkeit im Breitbandausbau. Wir freuen uns sehr, dass wir den Grundsatz als Richtschnur unserer Geschäftstätigkeit in Zusammenarbeit mit unserer ersten Partnerkommune in Oberbayern verwirklichen können.“

Der Weg zum Highspeed Internet ist für Interessenten unkompliziert: Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist so gewährleistet. Ein Augenmerk für wechselfreudige Anwohner ist die sogenannte „IP-Umstellung“ bei bisherigen Anbietern: Mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer – eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG also. Im Zuge der Bauarbeiten veranstaltet der Internetanbieter erneut Informationsveranstaltungen vor Ort.