Spatenstich zum Breitbandausbau.
07.09.2018

Schnelles Internet der amplus AG für den Markt Gars am Inn rückt näher.

Spa_Gars_Inn_2018-09-05Gars a. Inn/Teisnach – September 2018: Erster Bürgermeister Norbert Strahllechner und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, setzten mit einem symbolischen Spatenstich ein Zeichen für die in Kürze startenden Tiefbauarbeiten im Markt Gars am Inn (Lkr. Mühldorf am Inn). Rund 170 Haushalte profitieren nach Abschluss des Breitbandprojekts von Übertragungsraten mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr.

Mit insgesamt rund 36 Kilometern Glasfaser für beide ausgeschriebenen Lose stellt der niederbayerische Internetanbieter die schnelle Verbindung zum World Wide Web her. Knapp 171 Grundstücke erschließt die amplus AG mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Die betroffenen Grundstücke erfahren durch den FTTB-Ausbau zudem eine erhebliche Wertsteigerung. Bayernweit realisiert der Breitband-Carrier mittlerweile über 3.500 FTTB-Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Privatgrundstücken über langjährige Erfahrung mit Spezialisten als Partner. In Gars am Inn erhielt das Bauunternehmen Josef Randlshofer & Sohn Hoch- und Tiefbauunternehmen GmbH aus Oberhaching den Zuschlag. Parallel zum Tiefbau produziert die amplus AG alle Multifunktionsgehäuse inklusive der aktiven Technikelemente am Firmensitz in Teisnach. Im Zuge der Verlegearbeiten übernimmt das Bauunternehmen auch die Aufstellung der Verteilerkästen. Im Anschluss daran folgen die Glasfaser- und Spleißarbeiten.

Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier schloss der Marktrat das Auswahlverfahren ab. Bereits im Juli 2018 unterzeichneten die Verantwortlichen des Marktes und der amplus AG den Kooperationsvertrag über den geplanten Breitbandausbau. Die Wirtschaftlichkeitslücke für beide Lose im Markt Gars am Inn beträgt bei diesem Projekt 1.243.988,00 Euro.

Der Weg zum Highspeed Internet ist für Interessenten unkompliziert: Bei Neuanschlüssen muss lediglich ein Anschlussantrag ausgefüllt werden. Den Rest erledigt die amplus AG. Bei einer Vertragsübernahme vom Voranbieter des Kunden ist zusätzlich ein Portierantrag zur Mitnahme der alten Rufnummer nötig – ein Telefonbucheintrag kann optional gestellt werden. Die Vertragsunterlagen bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG und kündigen bei einer Übernahme den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist so gewährleistet. Ein Augenmerk für wechselfreudige Interessenten sollte der sogenannten Umstellung auf „VoIP“ geschenkt werden. Mit Umstellung auf die VoIP-Technik durch den Voranbieter beginnen zumeist neue Vertragslaufzeiten mit teils 24-monatiger Dauer – eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG ist die Folge. Im Zuge der Bauarbeiten wird die amplus AG Informationsveranstaltungen für die Anwohner abhalten und die wichtigsten Fragen dazu gesammelt beantworten.