Offizielle Stellungnahme der amplus AG.
09.02.2017

Zum Breitbandausbau in Niederbayern: amplus AG prüft rechtliche Schritte.

2015-05-21_amplus_AG_Koop_Rottenburg_LaaberEin von der Deutschen Presseagentur (dpa) verfasster und am 06.02.2017 in diversen regionalen und überregionalen Medien erschienener Artikel über aktuelle Begebenheiten beim Breitbandausbau in Niederbayern verwies in diesem Kontext konkret auf die amplus AG. Im Speziellen kritisierte Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger die großen Verzögerungen bei der Fertigstellung eines Breitbandprojektes im Rahmen des bayerischen Förderprogramms und die schlechte Erreichbarkeit der Servicekräfte des Teisnacher Internetanbieters. Aufmerksam gemacht hatte Partei-Chef Aiwanger Parteifreund Alfred Holzner, 1. Bürgermeister der Stadt Rottenburg an der Laaber. In der Stadt im Landkreis Landshut gab es laut Bürgermeister Holzner Verzögerungen beim Breitbandausbau in Kooperation mit der amplus AG.

 

Zum Breitbandausbau in der Stadt Rottenburg a. d. Laaber.

Der Breitbandausbau in Bayern läuft derzeit auf Hochtouren. Jeder Breitband-Carrier ist mit limitierten zeitlichen und personellen Ressourcen konfrontiert. Im Hinblick auf den geförderten Breitbandausbau in der Stadt Rottenburg an der Laaber gab es eine Verzögerung. Ein anderer Carrier verweigerte die Mitnutzung seiner bereits vor Ort vorhandenen Leerrohrinfrastruktur. Die amplus AG entschied sich deshalb nach einigen Monaten erfolgloser Verhandlungen für eine eigenwirtschaftliche Zusatzinvestition in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro, um das Breitbandprojekt der Stadt im Landshuter Landkreis abzuschließen. Während der gesamten Projektlaufzeit standen die Mitarbeiter der amplus AG mit den Vertretern der Stadt Rottenburg an der Laaber in Kontakt – in einem gemeinsamen Termin vor Ort setzten die Mitarbeiter der amplus AG die Vertreter der Stadt über die aktuellen Sachverhalte in Kenntnis. Durch den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter der gesamten CCNST Firmengruppe und die massiven Zusatzinvestitionen unabhängig vom bayerischen Fördertopf nahm der Teisnacher Internetanbieter das Hochgeschwindigkeitsnetz im Herbst 2016 technisch in Betrieb.

Im Anschluss daran folgten die ersten Kundenschaltungen. In einem weiteren Termin mit den Stadtvertretern sollte der Nachweis dafür erbracht werden, dass Rottenburger Kunden mit gültigem Vertrag der amplus AG im regionalen Highspeed Internet surfen. Der von der Stadt Rottenburg an der Laaber beauftrage Jurist schlug die Möglichkeit dieses Termins allerdings unerwartet aus. Trotz eines technisch in Betrieb befindlichem Breitbandnetzes und nachweislich geschalteter Rottenburger Kunden mit mindestens der zugesicherten Bandbreite versäumte es die Stadtverwaltung, die seit November 2016 ausstehenden 25 Prozent der Wirtschaftlichkeitslücke (172.538,00 EUR ohne Verzugszinsen) zugunsten der amplus AG anzuweisen.

 

Presseanfragen an die amplus AG.

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hatte weiterhin niemals Kontakt zu Mitarbeitern der amplus AG aufgenommen. Den gestarteten Aufrufen Herrn Aiwangers steht die amplus AG daher mit Unverständnis gegenüber. Ebenso wenig erreichten die amplus AG entsprechende Presseanfragen – weder von der Deutschen Presseagentur noch von der lokal ansässigen Tageszeitung „Passauer Neue Presse“. Die Pressestelle der amplus AG ist per E-Mail über presse@amplus.ag und telefonisch unter 09923 8045-2932 während der regulären Bürozeiten zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr erreichbar. Am Montag der angefragten Stellungnahme waren die Mitarbeiter der amplus AG bis 19.30 Uhr verfügbar. Den Vorwurf einer Nichterreichbarkeit weisen wir daher nachhaltig von uns.

Aufgrund wiederholt veröffentlichter fragwürdiger Fakten und bewusst einseitiger sowie nicht objektiver Berichterstattung prüft die amplus AG rechtliche Schritte. Die amplus AG reagierte mit einer ersten Stellungnahme im Rahmen Ihres Facebook-Auftritts noch am Tag der Erscheinung des Artikels. Der Teisnacher Internetanbieter stehe jederzeit für Gespräche zur Verfügung – auch für Minister Herr Dr. Söder, um die derzeitige Situation im Rahmen des bayerischen Förderprogramms auch aus der Sicht eines Breitbandanbieters zu schildern und zu diskutieren.