Endlich schnell.
13.11.2018

Weitere Teilinbetriebnahme des Glasfasernetzes im Markt Teisnach

IMG_3865_bearbeitetTeisnach, November 2018: Mit einem symbolischen Knopfdruck nahmen der Erste Bürgermeister des Marktes Teisnach, Daniel Graßl, sowie Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, zwei Verzweiger (OVz) im Gebiet des Marktes Teisnach (Lkr. Regen) in Betrieb. Damit können ab sofort rund 70 Haushalte in den Ortsteilen Bärmannsried und Triendlmühle von den Vorteilen des schnellen Internets profitieren.

Anstatt weiterhin auf die veraltete „letzte Meile Kupfer“ zu setzen, investiert der Markt das gesamte Fördergeld in die moderne Art des Breitbandausbaus. Insgesamt verlegt die amplus AG über 60 Kilometer Glasfaserkabel im Marktgebiet. Somit werden neben den oben genannten Ortsteilen weitere rund 130 Haushalte in Wetzelsdorf, Altenmais, Zinkenried, Busmannsried, Stadlhof und Sohl gemäß der Förderung des Freistaates Bayern mit einem kostenlosen Glasfaserhausanschluss ausgestattet. Dank der bis ins Haus verlegten Glasfaserleitung (FTTB: Fibre to the Building) stehen den Hauseigentümern künftig Bandbreiten von 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung. Diese bilden die ideale Voraussetzung, um moderne Internetangebote wie IPTV, Cloud-Applikationen und Streaming-Dienste komfortabel nutzen zu können. Außerdem erfahren die betroffenen Grundstücke durch den FTTB-Ausbau eine erhebliche Wertsteigerung. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus im Markt Teisnach beträgt 979.030,00 Euro.

Im Dezember 2016 unterzeichneten die Verantwortlichen des Marktes und des niederbayerischen Carriers den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau. Teisnach ist die zweite Kommune im Landkreis Regen, die im Rahmen des bayerischen Förderprogramms einen Vertrag mit dem ortsansässigen Internetanbieter schloss und wird nach Fertigstellung mit dem modernsten und schnellsten Netz im gesamten Landkreis versorgt sein. Neben dem Tiefbau produziert der Breitband-Carrier zur selben Zeit alle Multifunktionsgehäuse inklusive der aktiven Technikelemente am Firmensitz in Teisnach. Parallel zu den Verlegearbeiten übernimmt ein von der amplus AG beauftragtes Bauunternehmen die Aufstellung der Verteilerkästen an den vorgesehenen Standorten. Im Anschluss daran folgen die Glasfaser- und Spleißarbeiten. Die umfangreichen Bauarbeiten in Teisnach übernimmt die auf den Breitbandausbau spezialisierte Firma Eichinger Kabeltechnik GmbH & Co. KG aus Kirchdorf im Wald.

Dr. Johannes Böhm zum Breitbandausbau in Teisnach: „Gerade bei diesem Ausbau in unserer Heimatkommune ist uns eine reibungslose Abwicklung besonders wichtig. Wir sind sehr froh über die gute Zusammenarbeit mit dem Ersten Bürgermeister Daniel Graßl und seinen Mitarbeitern. Ich bedanke mich bei allen Marktvertretern recht herzlich für ihre bisherige und auch zukünftige Unterstützung sowie das in uns gesetzte Vertrauen.“

Neben dem geförderten Ausbau erweitert die amplus AG ihr Glasfasernetz im Markt Teisnach zusätzlich, um auch Haushalte außerhalb des Fördergebietes in den Genuss einer schnellen Internetleitung bringen zu können. Diese Arbeiten führt die amplus AG eigenwirtschaftlich durch. Das bedeutet, dass das Unternehmen die anfallenden Kosten zur Realisierung dieser Maßnahme komplett selbst trägt und dafür keinerlei öffentliche Finanzmittel, insbesondere keine Steuergelder, verwendet werden. Aktuell wurden vier Schaltschränke im Ortskern von Teisnach angeschlossen.

IMG_3848_bearbeitet13Der Weg zum Highspeed-Internet ist für Interessenten unkompliziert: Bei Neuanschlüssen muss lediglich ein Anschlussantrag ausgefüllt werden. Den Rest erledigt die amplus AG. Bei einer Vertragsübernahme vom Voranbieter des Kunden ist zusätzlich ein Portierantrag zur Mitnahme der alten Rufnummer nötig – ein Telefonbucheintrag kann optional gestellt werden. Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist somit gewährleistet. Wechselfreudige Anwohner sollten ihr Augenmerk auf die sogenannte „IP-Umstellung“ bei ihrem bisherigen Anbieter legen. Denn mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer, was eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG zur Folge hätte.