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22.11.2018

Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in den Gemeinden Kastl und Unterneukirchen

IMG_3907_bearbeitetUnterneukirchen/Teisnach, November 2018: Am 22.11.2018 kamen Vertreter der Gemeinden Kastl und Unterneukirchen (beide im Landkreis Altötting) mit Verantwortlichen der amplus AG zusammen, um jeweils einen Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in ihrer Kommune zu unterzeichnen. Der Erste Bürgermeister der Gemeinde Kastl, Gottfried Mitterer, der Erste Bürgermeister der Gemeinde Unterneukirchen, Georg Heindl, sowie die Kommunalbetreuer der amplus AG, Dr. Johannes Böhm und Ludwig Himmelstoß, gaben so den offiziellen Startschuss für diese beiden Projekte. Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier schlossen die Gemeinderäte der beiden benachbarten Kommunen ihr jeweiliges Auswahlverfahren.

In Kastl gewann die amplus AG die von der Gemeinde vorgenommene Ausschreibung und verlegt somit mehr als 44 Kilometer Glasfaserkabel im Gemeindegebiet. Insgesamt erschließt der Internetanbieter aus dem niederbayerischen Teisnach 127 Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Bei den Hauseigentümern im Erschließungsgebiet werden an den installierten Glasfaserhausanschlüssen nach Beendigung des Breitbandprojektes Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr möglich sein.

Mehr als 48 Kilometer Glasfaserkabel verlegt die amplus AG im Gemeindegebiet von Unterneukirchen und erschließt somit 175 Haushalte mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Auch hier werden dem Endkunden nach Abschluss der Arbeiten Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung stehen. Zudem erfahren alle betroffenen Grundstücke, sowohl in Kastl als auch in Unterneukirchen, eine erhebliche Wertsteigerung.

IMG_3931_bearbeitetBayernweit realisiert die amplus AG derzeit über 3.500 FTTB-Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Grundstücken über langjährige und spezialisierte Partner. Da der Breitband-Carrier für die Herstellung des Anschlusses den privaten Grundstücksbesitz betreten muss, muss mit jedem Eigentümer ein separater sogenannter „Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag“ abgeschlossen werden. Soweit möglich werden die Tiefbauarbeiten in offener Bauweise durchgeführt, um Beeinträchtigungen der Grundstücksoberflächen zu vermeiden. So sind Bedenken über Beschädigungen neu angelegter Garten- und Geländeflächen meist schnell aus dem Weg geräumt. Zu gegebener Zeit, wahrscheinlich zu Beginn des neuen Jahres, wird die amplus AG Informationsveranstaltungen in den beiden Gemeinden durchführen, zu der alle betroffenen Grundstückseigentümer eingeladen werden.

Dr. Johannes Böhm über die beiden neu gewonnenen Kooperationspartner: „Wir freuen uns sehr darüber, dass uns die Verantwortlichen der Gemeinden Kastl und Unterneukirchen ihr Vertrauen schenken und zusammen mit der amplus AG das für die Zukunftsfähigkeit der Verwaltungsgemeinschaft so wichtige Projekt des flächendeckenden Breitbandausbaus in Angriff nehmen.“ Die Wirtschaftlichkeitslücken für diese Stufe des Breitbandausbaus belaufen sich für Kastl auf 1.498.236,00 Euro und für Unterneukirchen auf 1.626.816,00 Euro. Einen Großteil der Summen deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab. Als Netzbetreiber trägt die amplus AG einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden – andernfalls müsste die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Carrier. Der nächste Schritt im Breitbandausbau ist die in Kürze startende Ausschreibung der amplus AG für die notwendigen Tiefbauarbeiten.