Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau
20.11.2018

Schnelles Internet der amplus AG für die Gemeinde Laberweinting

_MG_3882_bearbeitetLaberweinting/Teisnach, November 2018: Am Dienstag, dem 20.11.2018, unterzeichneten Erster Bürgermeister Johann Grau und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in der Gemeinde Laberweinting (Landkreis Straubing-Bogen). Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier aus Teisnach schloss der Gemeinderat das Auswahlverfahren.

Mehr als 20 Kilometer Glasfaserkabel verlegt die amplus AG im Gemeindegebiet und erschließt somit 249 Haushalte mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Dem Endkunden stehen nach Abschluss des Breitbandprojekts Übertragungsraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung. Zudem erfahren die betroffenen Grundstücke eine erhebliche Wertsteigerung.

Bayernweit realisiert die amplus AG derzeit über 3.500 FTTB-Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Grundstücken über langjährige und spezialisierte Partner. Da der Breitband-Carrier für die Herstellung des Anschlusses den privaten Grundstücksbesitz betreten muss, ist ein sogenannter „Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag“ mit jedem Eigentümer notwendig. Soweit möglich werden Tiefbauarbeiten in offener Bauweise ausgeführt, um Beeinträchtigungen der Grundstücksoberfläche zu vermeiden. So sind Bedenken über Beschädigungen neu angelegter Garten- und Geländeflächen meist schnell aus dem Weg geräumt.

Bereits 2014 nahm die amplus AG in der Gemeinde Laberweinting das erste Projekt gemäß neuer Förderrichtlinie in Niederbayern in Betrieb: Nach der Kooperationsvertragsunterzeichnung im Mai 2014 verlegte der Breitband-Carrier schon im Herbst desselben Jahres rund 30 Kilometer Glasfaserkabel und erschloss 15 Kabelverzweiger (FTTC: Fibre to the Curb) und fünf Betriebe mit einer Glaserleitung direkt bis ins Haus (FTTB). Im Dezember 2014 gingen die ersten Kunden online.

IMG_3886_bearbeitetDr. Johannes Böhm zur erneuten Kooperation mit der Gemeinde Laberweinting: „Es freut uns sehr, dass wir nach unserem ersten gemeinsamen Projekt weiterhin das Vertrauen der Kommune genießen und damit unserem gemeinsamen Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung in Laberweinting ein großes Stück näherkommen.“ Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus beträgt 988.613,00 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab. Als Netzbetreiber trägt die amplus AG einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden – andernfalls müsste die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Carrier. Der nächste Schritt im Breitbandausbau ist die in Kürze startende Ausschreibung der amplus AG für die notwendigen Tiefbauarbeiten.